blog Layouts

auf meiner Homepage !




23.07.2006 - Hitzestau der Triathleten

Mit oder ohne schützende Gummihülle? Ist der Neoprenanzug zum Schwimmen erlaubt oder untersagt? Diese entscheidende Frage stellen sich mehr als 2000 Triathleten, die am heutigen Sonntag um 7 Uhr im Langener Waldsee beim Frankfurter Sparkasse Ironman starten. Die Antwort darauf fällt dem Veranstalter schwer. "Wir müssen das genau abwägen", sagt Renndirektor Kai Walter, dessen Wettkampfkommission erst am Freitag definitiv entscheiden wird. Die Grenze für das Tragen der Neoprenanzügen liegt bei 24 Grad Celsius Wassertemperatur, "darüber wird es gefährlich", gesteht Walter. Derzeit hat sich der Langener Waldsee schon auf 25 Grad aufgeheizt. Angesichts der Wetterprognose - tagsüber weiter über 30 Grad - wäre es nur allzu logisch, würde schon jetzt der Verzicht auf den Schwimmanzug bekannt gemacht.

Doch noch möchte der Veranstalter das nicht kund tun. Viele der immerhin wieder 600 Neueinsteiger haben sich nur für den Wettkampf die rund 300 Euro teure Kunststoffhaut angeschafft. Und Top-Triathleten wie der Reutlinger Michael Göhner setzen darauf, "dass wir den Neopren anziehen können - alles andere wäre sehr schlecht". Der Profi spricht den Amateuren aus der Seele: Zu sehr hat sich das Gros an die Anzüge gewöhnt, die auf der 3,8 Kilometer langen Schwimmstrecke eine bessere Wasserlage ermöglichen, erheblichen Auftrieb verleihen und damit für bis zu zehn Prozent schnellere Schwimmzeiten sorgen. Doch bei den derzeitigen Temperaturen ist das Hilfsmittel auch gefährlich: Der Neoprenanzug, ursprünglich als reiner Kälteschutz gedacht, atmet nicht und transportiert kaum Schweiß nach außen.

"Ich habe 2003 deshalb in dem Anzug mal einen Hitzestau bekommen", erinnert sich Nina Eggert, einer der Topfavoritinnen im Frauenfeld. "Man verliert zu viel Flüssigkeit; es wird zu warm, es wird zu heiß." Ergo plädiert sie für den Verzicht. Normann Stadler, Titelverteidiger im hochkarätig besetzten Männerfeld, ist es im Grunde egal: "Ich habe in der Vorbereitung mit und ohne Neopren trainiert. Ich werde so oder so nicht als Erster aus dem Wasser steigen."

Auch die Zuschauer am Langener Waldsee dürften einem Verzicht auf die Gummihülle mit gemischten Gefühlen entgegensehen: Einerseits könnten sie die gestählten Körper der Athleten beim Landgang in fast nackter Pracht bestaunen, andererseits würde in der Wechselzone aufs Rad manch ulkige Szene ausbleiben: Der eine oder andere offenbart nämlich angesichts der Erschöpfung erhebliche Probleme dabei, sich der eng anliegenden Hülle zu entledigen.

 

 

Kommentare (3) :: Permanenter Link

23.07.2006 - Hattrick für Chris McCormack – Strahlender Sieger „verschenkt“ Acht-Stunde-Marke

Der Sieger des 5. Quelle Challenge Roth heißt zum dritten Mal in Folge Chris McCormack. Der sympathische Australier überquerte nach 8:00:52 die Finish Line, nicht ohne sich schon beim Einlauf ins Stadion ausgiebig von tausenden von Fans feiern zu lassen. McCormack war über seinen erneuten Titelgewinn derart überglücklich, dass er durch sein Bummeln auf der Stadionrunde die magische Acht-Stunden-Marke quasi „verschenkte“. Das Einzige, was für ihn zählte, war der „härteste Sieg in Roth“ – und natürlich der Sieg über seinen größten Konkurrenten, Hawaii-Sieger Faris Al-Sultan. Der hatte über weite Strecken des Wettkampfs geführt, war dann aber auf dem letzten Drittel des Marathonlaufs eingebrochen, die Beine waren einfach zu schwer geworden.



Das dennoch überragende Ergebnis von 8:03:29 Stunden reichte zum zweiten Platz für den beliebten Münchner. Für eine Überraschung sorgte der Neuseeländer Kieran Doe, der unerwartet, aber verdient mit 8:11:07 Stunden Dritter wurde.




Mehr als nur eine Geste von Sieger Chris McCormack: Er munterte seinen kurzfristig am Boden liegenden Freund Kieran Doe auf und brachte ihn wieder auf die Beine.

 

 


 

Kommentare (0) :: Permanenter Link

23.07.2006 - “Kinderkram“: Ehepaar Granger besucht Kindergarten

Schwimmen, Radfahren, Laufen sind  vertraute Disziplinen für das erfolgreiche Triathlon-Ehepaar Belinda und Justin Granger. Singen, Tanzen und Spielen – in diesen Disziplinen sind die beiden allerdings echte Amateure. „Nachhilfe“ bekamen die Grangers dieser Tage im Kindergarten. Im Rother Ortsteil Pfaffenhofen, wo Belinda und Justin Granger bei der Familie Heyl ein zweites Zuhause für die Zeit rund um den Quelle Challenge gefunden haben, waren die zwei sympathischen Ausdauersportler zu Gast in einer großen Runde aufgeweckter Steppkes.



Die Kleinen machten sich nichts aus eventuellen Sprachbarrieren, sondern freuten sich über ihre berühmten Besucher, brachten ihnen ein englisches Ständchen und zeigten ihr Programm, das sie für das traditionelle Kindergarten-Sommerfest einstudiert hatten.
Das befasste sich zwar nicht mit Triathlon,  hatte aber auch ein sportliches Thema zum Motto: Fußball – wie könnte es im Jahr der WM hierzulande auch anders sein.

Belinda und Justin Granger, die in Begleitung von Quelle Challenge-Rennleiter Felix Walchshöfer gekommen waren, genossen die entspannte Zeit mit den Jungen und Mädchen. Für die Challenge-Zweite ist die Arbeit mit Kindern übrigens nichts Neues: Zehn Jahre lang unterrichtete die studierte Sportlehrerin Schüler, ehe sie sich vor drei Jahren als Triathlon-Profi ganz ihrer Leidenschaft widmete.
 
 
 
Kommentare (0) :: Permanenter Link

Counter
Mein Gästebuch



SPORTLICHES:

Trainingsstatistik 2006
Wettbewerbe Gesamt

Links

Startseite
Profil
Archiv

EIGENE LINKS:

DTU
Tri Team Hagen
Cross-cult comics
Team Erdinger




Fun Pics...



Hol dir auch ein Blog - kostenlos bei BlogYa.de - Für die Inhalte sind ausschließlich die jeweiligen Nutzer verantwortlich.

Casino Spiele  Online Blackjack Spielen  Online-Casino  Spielautomaten online spielen